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Gartenpavillon zur Einkehr und Meditation

Veröffentlicht am 9. März 2013

In einem Japanischen Zengarten dienen Teehäuser als Orte der Ruhe und Besinnung. In diesen schöpft man Kraft, ruht sich von Erkundungen im Garten aus und findet zu sich selbst. Damit dies in Abgeschiedenheit möglich ist, befindet sich ein solches Teehaus meist in einem Gartenpavillon, der zur Einkehr und Meditation dient. Markisen bieten Sicht- und Sonnenschutz, um im Schatten zu neuer Energie zu finden und durch nichts abgelenkt zu werden.

Meditation ist eine spirituelle Praxis, bei der Konzentrationsübungen den Geist beruhigen sollen. Man versucht, an nichts zu denken und zu sich selbst zu finden. Dabei setzt man sich am besten in aufrechter Haltung hin und schafft erst einmal ein harmonisches Verhältnis von Entspannung und Spannung. Als Grundlage muss man die emotionalen, geistigen und körperlichen Phänomene vollkommen achten und sich im Hier und Jetzt befinden. Das heißt, man denkt an nichts Spezielles, empfindet nichts und fühlt nichts oder konzentriert sich einzig auf ein Objekt, wie den Atem oder ein Gedankenbild. Das Ziel ist es, sich vom Selbst zu befreien und den Geist zu beruhigen. Eine Lehre der Meditation ist zum Beispiel Tantra, welches seine Wurzeln in buddhistischen und hinduistischen Traditionen hat, und eine weitere Yoga, bei dem man spezielle Körperhaltungen und Körperübungen mit einbezieht.

Wer regelmäßig meditiert, wird ruhiger und entspannter. Der Herzschlag verlangsamt sich, die Atmung wird tiefer und Muskelspannungen werden reduziert. Wer häufig unter Stress steht und durch zu viele Gedanken in seinem Kopf nicht zur Ruhe kommt, zieht sich also entweder in ein Teehaus eines Japanischen Gartens zurück oder zieht das Raffrollo am Fenster zu Hause herunter, um hier zu innerer Ruhe und Entspannung zu kommen.

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